H1: Dezimierte Wölfe gewinnen Abwehrschlacht in Zweibrücken !

15.11.17
Dezimierte Wölfe gewinnen Abwehrschlacht in Zweibrücken (21:24)

HSV Trainer Michael Göbel musste an diesem Samstagnachmittag, auf Grund von Verletzungen und Krankheit, gleich auf 5 Spieler verzichten. Der dezimierte Kader wurde aber durch Tobias Schwindling, Pascal Neumann und Sebastian Lamber, sowie Christian Trenz aus der zweiten Mannschaft aufgefüllt, damit jeder Spieler genügend Pausen bekommen konnte.

Wölfe

Wölfe

Die Wölfe starteten auch gut in die Partie und konnten sich schon zu Anfang einen Zwei-Tore Vorsprung herausspielen. Die Abwehr der VTZ, die in einer sehr beweglichen 6:0 agierte wurde einige Male ausgespielt, sodass die Rückraumspieler des HSV in Wurfpositionen kamen und Kreisläufer Marcel Rudolph frei gespielt wurde. In der Abwehr wurden die Wölfe von den langen Angriffen der Zweibrücker gefordert, was einige Male dazu führte, dass sie in der Abwehr die letzte Konsequenz vermissen ließen und auch der VT seine Tore erzielen konnte. So entwickelte sich in der ersten Hälfte ein offener Schlagabtausch, bei dem der HSV aber stets die Oberhand hatte. Nur in der Phase als Abwehrchef Rudolph, der erkältungsgeschwächt ins Spiel ging, seine Pause brauchte hatte der mangels Alternativen neu formierte Innenblock Pfiffer-Pavlov seine Probleme die Abwehr zusammen zuhalten. In dieser Phase gelang es der VT auch von 7:10 auf 9:10 heranzukommen. Der HSV ließ sich aber nicht beunruhigen und ging mit 11:13 in die Kabine. Größtes Manko der ersten Halbzeit war leider die Chancenverwertung, ließ die Mannschaft doch 4-5 freie Bälle liegen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein ähnliches Bild. Die Wölfe standen stabil in der Abwehr und bauten den Vorsprung auf 3 Tore aus (14:17). In der 40. Minute kam aber ein Bruch in das Spiel, die aggressive Wölfe Abwehr forderte ihren Tribut und das Schiedsrichtergespann, welches heute keinen guten Tag hatte, schickte nacheinander die Spieler der Wölfe vom Platz. Einige unverständliche Entscheidungen führten zu Protesten der Merziger Bank, was damit endete, dass die Wölfe nur noch mit 3 Feldspielern auf dem Feld standen. Das der VT in dieser Phase nicht in Führung gehen konnte sondern nur zum 18:18 Ausgleich traf lag an Torwart Matthias Hoffeld, der drei 7m hielt und die Schützen der VT zur Verzweiflung brachte. Als der HSV in der 50. Minute endlich wieder zu sechst auf dem Feld stand war das Spiel immer noch ausgeglichen (19:19). Die Abwehr der VT, nun in einer offenen 5-1 deckend, die aber immer wieder auf eine Manndeckung gegen 2 Merziger Rückraumspieler überging, wurde nun von Michael Arnold, der den sich bietenden Platz ausnutzte, schwindelig gespielt. In der Abwehr kämpfte jeder Merziger und Torwart Hoffeld vernagelte sein Tor, sodass man über Sascha Becker auf 20:23 entscheidend wegziehen konnte.

Am Ende ein Sieg, beidem die Gastgeber nie in Führung gehen konnten, aber immer in Schlagdistanz blieben und sich nie aufgaben. Merzig gewann dank einer kämpferischen Abwehr und einem gutem Torwart verdient.

Es spielten: Tor: Mathias Hoffeld; Dirk Ströker
Feld: Marcel Rudolph (7) David Pfiffer (7), Michael Arnold (6) Dejan Pavlov (3) Sascha Becker (1) Gerrit Peitsch, Alex Bernady, Tobias Schwindling, Pascal Neumann, Seastian Lambert, Christian Trenz