Schwitzen für neue Ziele !

08.07.2022
Die Wölfe des HSV Merzig/Hilbringen starten in die Vorbereitung 2022/23

Der Wetterbericht verspricht ein paar heiße Tage in Merzig. Wie passend, dass bei den Wölfen die ruhige Sommerpause vorbei ist und die ersten harten Trainingseinheiten an der frischen Luft anstehen. Die Pause hatten die Handballer des HSV auch bitter nötig. Ein erfolgreicher aber anspruchsvoller Saisonendspurt mit 13 Punkten aus 7 Spielen in 14 Tagen hat die Wölfe in der Saarlandliga 2021/22 noch auf den vierten Rang gespült. Danach war erst mal Regeneration angesagt.

Der straffe Zeitplan bereitete auch HSV-Neu-Trainer Laszlo Kincses Kopfzerbrechen. Im Hinblick auf die neue Saison bangte er um die Gesundheit der Spieler, musste den Vorbereitungsplan entsprechend gestalten. So bat er das Team am 5. Juli 2022 zum Auftakt für die rund zweimonatige Vorbereitung und zwar direkt neben den tierischen Artgenossen der Wölfe im Merziger Kammerforst. Der Vorsitzende, Heiko Waerder, nutze die Gelegenheit und schwor das Rudel auf die kommende Spielzeit vor und neben dem Platz ein. Es werden weitere Laufeinheiten rund um Hilbringen und im Kammerforst, Hallentrainings in der Thielsparkhalle sowie einige Vorbereitungsspiele folgen.

Personell können die Wölfe aus dem Vollen schöpfen. Den beiden Abgängen der Routiniers Jan Schattschneider und Markus Erschens, die beide ins Trainerteam wechseln, stehen mit Vincent Hein, Lukas Schwindling, Christian Schneider und Kamil Kraszewski vier Neuzugänge sowie die Rückkehr von Niklas Eberhard nach langer Verletzungspause gegenüber. Cornelius Ehl stieß bereits im Laufe der Rückrunde zum HSV-Team das ansonsten komplett zusammen bleibt. “Es war uns in erster Linie wichtig, dass unser Kader für die neue Saison breit aufgestellt ist. Das ist uns denke ich mit unseren Neuzugängen sehr gut gelungen, daher freue ich mich jetzt auf die Vorbereitung und auf eine erfolgreiche Saison.” so Kincses. Viel Konkurrenzkampf also für die kommende Runde auf vielen unterschiedlichen Positionen. Daher erwartet er auch top motivierte Jungs, die den Kampf um die Stammplätze annehmen. Zu oft musste man verletzungsbedingt mit holprigen Vorbereitungen zurecht kommen, wegen der zudem dünnen Personaldecke gingen die Wölfe körperlich oft auf dem Zahnfleisch – das soll und wird sich in diesem Jahr ändern.

Auch organisatorisch soll sich in der kommenden Spielzeit etwas tun, die Heimspieltage sollen wieder mehr Eventcharakter erhalten. Kapitän Rudolph freut sich bereits darauf: „Ich freue mich sehr, dass es endlich wieder losgeht nach der langen Pause. Ganz besonders darauf die Mannschaft wieder so oft zu sehen. Die nächste Zeit mit Laszlo wird sicherlich anstrengend aber umso fitter können wir uns, vor allem an den Heimspieltagen, präsentieren!“. Eingebettet in die Spiele der HSV-Damen, die ebenfalls in der Saarlandliga spielen sowie der übrigen aktiven Teams wollen die Wölfe wieder mitreißen und die interessierten Merziger Handballfreunde begeistern. An den Stellschrauben dazu wurde bereits hinter den Kulissen gedreht, der Kader ist gespickt mit Handballtalenten aus der Kreisstadt und der näheren Region, die Identifikation mit dem HSV und seiner Vereinsgemeinschaft ist hoch. Dazu konnte mit Trainer Laszlo Kincses ein ehemaliger Spieler als neuer Trainer aus den eigenen Reihen gewonnen werden, der insbesondere die jungen Talente aus seiner Jugendtrainertätigkeit kennt. Zusammen mit Markus Erschens und Jan Schattschneider und in Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft um Trainer Thomas Schwindling werden die Räder beider Herrenteams wieder mehr ineinandergreifen. Der. 2. Vorsitzende Christian Quintes blickt daher optimistisch in die nächsten Wochen: „Sein wahres Potential konnte das Rudel leider erst gegen Ende der letzten schwierigen Coronasaison entfalten. Aber das passt, der Wolf ist halt ein ausdauernder Jäger, der niemals aufgibt. Wir hoffen, dass die Zeiten der taktischen Spielverlegungen und Absagen jetzt endlich ein Ende haben und wieder ein fairer Spielbetrieb stattfindet, bei dem die Jungs von Beginn an angreifen können. Wir haben viele junge Talente im Kader und wollen oben mitspielen!“

Bis es soweit ist heißt es erst mal, schwitzen für die neuen Ziele und das nicht nur wegen der derzeit heißen Temperaturen.

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